Endlich allein

Veröffentlicht von Erich Stherde 31.03.2011  •  Kommentare(2)

Endlich, ich bin allein

Endlich, ich darf traurig sein.

Die Schnauze voll, von dieser Szene.

Jeder tut, als hätt'er Probleme.


Das Geld ist da in allen Ecken;

um es zu kriegen, man muss sich strecken.

Strecken bis Glieder brechen.

Nur um mit dem Geld zu stechen.


Das Gefühl, das mich beklemmt.

Das Gefühl, das mich so hämmt.

Ich bin froh, dass ich es habe.

Es ist mein; mir eine Gabe.

 

Einsam ist man nicht allein.

Einsam sollte man niemals sein.

Doch ist Einsam und Herr Allein.

Mir lieber als manch Menschlein.

Gibt es etwas Schöneres als Greisentum umringt vom Wissensdurst der Jugend?

Marcus Tullius Cicero (106-43 v.Chr.)