Unerreichbar

Veröffentlicht von Raphael Maria Gasser 01.03.2015  •  Kommentare(0)

Kennst du die Sehnsucht, alte Leier

Das Herz gehüllt in dunklen Schleier

 

Die Ungewissheit: siegt das Nichts

Oder bricht er aus, der Schein des Lichts?

 

Hilflos komme ich mir vor

Kein Blick vergönnt ins Seelentor

 

Mit dem Rücken an der Wand

Alles Glück von mir verbannt

 

Mag sein dass Hoffnung stirbt zuletzt

Sie doch mein Herz in Trance vesetzt

 

Mein Blick bleibt hängen am höchsten Stern

Sie ist mir nah und doch so fern.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Kurt Tucholsky