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Veröffentlicht von Florian Zeus 06.07.2012  •  Kommentare(0)

So wie wir essen, so wie wir trinken

Wir kauen, wir schlucken, verdauen

So wie wir baden, so wie wir duschen

Es brasst auf uns ein und wir lassen uns fluten

 

Als ob's das ständig gleiche Schlaflied wäre

Wir spitzen die Ohren, doch stumpfen den Sinn

Denn wir haben alles schon gesehen und alles schon gehört

Es gibt nicht viel das uns empört

 

Nur selten regen wir uns noch auf

Und dann seufzen wir und raunen

Sagen "Wahnsinn... Nicht zu glauben!"

Wie furchtbar schrecklich alles ist

 

Und selbst das Wetter wird Morgen schlecht

Und dann wird es uns zu viel

Wir schalten aus und legen uns hin

 

Manchmal auch noch einen Krimi

 

Aus den Augen aus dem Sinn

 

Nur dann und wann liegen wir beschäftigt

In unseren Betten und denken nach

Man müsste was machen, und man müsste was tun

Alles verändern mit Revolutionen!

 

Doch was kann ich schon erreichen

Und wir fühlen uns allein

So wie du

So wie ich

So wie hunderte Millionen

 

 

Frauen haben heute sicher mehr Rechte. Aber mehr Macht hatten sie früher.

Charles Aznavour