Gedankensplitter zum Thema Gl├╝ck

Veröffentlicht von Laura Nocker 27.01.2012  •  Kommentare(0)

Nicht selten werden Glück und Dummheit auf ein- und dieselbe Stufe gestellt. Doch ist es wirklich so? Muss man, um den Zustand völliger Zufriedenheit, sprich Glück, erreichen zu können, von einem minderen Intellekt sein? Ist die Unzufriedenheit wirklich das Kreuz der Intellektuellen? Ist die Bürde der Gebildeten, zu verstehen, oder einfach, der unaushaltbare und nicht zu unterdrückende Drang verstehen zu wollen?
Sei es so, so möchte ich doch gar nicht klug sein.
Jene Kostbarkeiten des Lebens, welche so oft als Wunder bezeichnet werden, werden, sobald man deren Ursprung erfasst hat, oftmals nicht mehr so ungewöhnlich und staunenswert empfunden. Ist dies auch so beim Leben?  Darf man das Leben, um es wahrhaftig und im vollen Zuge, genießen und auskosten zu können, nicht verstehen?
Ist es denn möglich, dass die einfach gestrickten Daseinsformen, die glücklichsten sind? Dass Menschen, die ihr Leben, verschlossen in ihren immergrünen, eigenen vier Wänden, ohne jegliches Bestreben nach Neuem, nach Mehr, verbringen, doch die Glücklichen unter uns sind? Oder die, die nicht einmal versuchen die Welt zu verstehen, die sich dessen ja auch gar nicht interessieren? Irgendwie logisch.

Alles wird teuerer, nur die Ausreden werden immer billiger.

Hans-Joachim Rauschenbach