Newsletter Lipo

Liebe Lipo – User,

mit diesem ersten Newsletter möchten wir eine Tradition begründen. Er soll Euch später regelmäßig mit den wichtigsten und interessantesten News versorgen, sodass Ihr ja nichts verpasst.
Mittlerweile hat das Lipo dank Euch allen stolze 92 Benutzer, die uns 86 Texte anvertraut haben. Ein durchaus repräsentables Ergebnis finden wir, die Redaktion. Vielen Dank an dieser Stelle. Doch es soll nicht bei diesen Zahlen bleiben: Lipo soll weiter wachsen. Ermutigt Eure Freunde und Bekannten sich auf Lipo anzumelden um zu schreiben, zu lesen und zu kommentieren. Für jeden ist etwas dabei, wie Ihr wisst.
 
Als kleine Kostprobe möchten wir Euch in diesem Newsletter einige Texte schicken, die uns besonders gut gefallen haben.
 
Dass weniger oft mehr sein kann, trifft auf das Gedicht „Necessity“ von Niel Lechner zweifelsohne zu. Mit wenigen Worten und gezielten Wiederholungen kritisiert er die Dumpfheit unserer Zeit. Weit entfernt scheinen die Tage echter Gefühle, oberflächlich und ohne Sinn für Sorgen schreitet die Menschheit voran. Prägnant und sensibel wagt sich das Gedicht an Grundsatzfragen, ohne den Zeigefinger zu erheben. Dieses Gedicht zeigt auf, dass Lyrik weder verstaubt noch blauäugig sein muss.
 
Unter den verschiedenen Texten des Lipos sind uns besonders jene von Bea Eccel ins Auge gestochen. In einer ihrer Erzählungen, „Bunte Fäustlinge“, gelingt es der Autorin, auf unaufdringliche und doch berührende Weise die Unberechenbarkeit des Lebens zu beschreiben. Die Idylle der Szene zerbricht als bald und so bleibt nur ein bitterer Nachgeschmack bei der Erinnerung an vergangene Unbeschwertheit. Die Geschichte geht dabei im Besonderen auf die Hinterbliebenen eines Schicksalsschlages ein und spiegelt mit leisen Worten genau die Gefühle einer solchen Situation wider.
 
Welchen Versuchungen sich eine Gruppe Slamer angesichts einer Süßigkeit gegenübersieht, beschreibt der Text „Schoko-Bons-Battle“ von Eleonore und Felicitas Khuen-Belasi, Julia Tappeiner, Carla Thuile und Raphael Mur. Eine kulinarische Versuchung wird so in dichterischer Form zu einer Liebeserklärung an ein Stück zarte dunkle Masse – in diesem Falle auf sehr anschauliche und schmackhafte Weise. Auch gibt der Text Antwort auf die Frage, zu was die Kombination Langeweile und Kreativität führen kann.
 
Wie immer findet Ihr die Texte unter www.lipo.bz.it.
 
Die Redaktion wünscht Euch viel Spass beim Lesen, auch wenn Ihr die Texte vielleicht schon kennt.
 
Die Redaktion
Carla Thuile, Johanna Ortner, Sophie Jochberger und Markus Windegger

Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte.

Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 345